Frau Giffey.

 

Frau Giffey, vor wenigen Tagen noch als Dr. Giffey anlässlich einer Bundespressekonferenz im TV, ist offenbar Opfer einer bösartigen Kampagne.

Gemein muss die Heimsuchung, schlimm der Schaden sein, den gewisse Kräfte Frau Giffeys Familie, Frau Giffeys bedeutender politischer Arbeit, Frau Giffeys seit fast 160 Jahren wirkender Partei und, ja, damit auch dem Gemeinwohl zufügen.

Denn diese Schadenstifter, um das Wort Schädlinge zu vermeiden, verwehren Frau Bundesfamilienministerin Giffey,  sich „an meinem Engagement für die Bürgerinnen und Bürger messen (zu) lassen, gerade jetzt — in der schwersten Krise, die unser Land seit Jahrzehnten getroffen hat (…). Das verlangt meinen vollen Einsatz und meine ganze Kraft.” *1)

Frau Giffey versichert, ihr akademisches Werk “nach bestem Wissen und Gewissen“ *1) erbracht zu haben. Dennoch werde sie gezwungen, es zu opfern, um „weiteren Schaden von meiner Familie, meiner politischen Arbeit und meiner Partei abzuwenden“ (Giffey).

So gebietet “gerade jetzt in der schwersten Krise“ (Giffey) das Gemeinwohl, unbedingte Solidarität mit Frau Bundesfamilienministerin Giffey — für das erbrachte Opfer.

Wer es noch nicht gemerkt hat, dem sei gesagt: Frau Giffey gehört zu den Unantastbaren der Berliner Republik. Nicht nur der SPD, die sich seit fast 160 Jahren dem Ziel der “Bildung für alle“ verschrieben hat.

*1) Giffey verzichtet auf Doktortitel. Flucht nach vorn? Stand: 13.11.2020; https://www.tagesschau.de/inland/giffey-doktortitel-105.html