Globale Solidarität.
Eine weltumspannende Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hat gegenüber dem nationalstaatlich verengten EU-Transfer-Gezerre die Würde des Begriffs Solidarität bewahrt.
Eine weltumspannende Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hat gegenüber dem nationalstaatlich verengten EU-Transfer-Gezerre die Würde des Begriffs Solidarität bewahrt.
War das Verhalten der Regierungsführungen von Frankreich, Italien, Spanien und ihrer linken deutschen Sympathisanten in der Frage von Coronabonds Episode? Zweifel bleiben, ob die solidarischen Hilfspakete nachhaltig befriedet haben.
Diese scheinbar simple Frage ist in der Coronakrise inhaltsschwerer als auf den ersten Blick erkennbar. Das Schlüsselwort ist “teilen“.
Fachleuten warnten früh vor psychischen Belastungen durch die angeordneten Kontaktsperren in der Coronakrise. Betroffen sind oft besonders engagierte und sensible Menschen. Sie verdienen nicht nur professionelle Hilfe, sondern auch die Solidarität und den Beistand der Bürger.
Die Nordseeinseln sind überaus schwerwiegend von den seit Mitte März geltenden staatlichen Anordnungen getroffen, die wegen der Coronakrise den Zugang von Touristen unterbinden.
Zwischen zwei EU-Videogipfeln (26.03. und 07.04.2020) scheint auch die Solidarität in der EU von der Corona-Seuche infiziert.
Im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) soll neuerdings ein heimatpolitischer Beirat streng vertraulich wirken.
Rheingänger können Konjunkturprognosen mit dem Frachtaufkommen auf dem Rhein und der Schiene vergleichen — dies regt zur Wirtschaftslektüre an und ist als Bewegung gesund.
„Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das“, hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Mitte März in der Coronakrise die Öffentlichkeit beschworen, damit die Verhaltensregeln zur Kontaktminimierung eingehalten werden. *1)
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr, scheint uns in harscher Übersetzung die EU-Spitze zu sagen. *1)